Die Lippeseeumflut


Der Lippesee stellte für die Lippe einen drastischen Einschnitt und eine Ausbreitungsbarriere dar.


Oberhalb des Sees sind Bachforelle, Äsche und Koppe über kiesigem Grund die häufigsten Fischarten. Unterhalb des Lippesees besiedelt der weniger anspruchsvolle Aal das Lückensystem der mit Schotter befestigten Flussböschungen in großer Anzahl.






Der Lippesee hat als Sedimentfalle Einfluss auf den Geschiebetransport und die Gewässergestalt der Lippe. Sedimententzug und Planktonausschwemmungen aus dem See verursachen in der Lippe unterhalb eine Verschlechterung der Gewässerstrukturen, der Gewässergüte und eine negative Entwicklung wichtiger Indikatororganismen.





Ferner wurde ein starker Nährstoffeintrag der Lippe in den Lippesee festgestellt.

Der Bau der Umflut der Lippe um den Sander Lippesee ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundung des gesamten Flusses.

Am 31. März 2005 wurde die Lippe durch die Landesumweltministerin Frau Bärbel Höhn eröffnet.




Folgende Ziele sollen erreicht werden:

- Durchgängigkeit der Lippe für wandernde Fließgewässerorganismen

- Sedimenttransport in der Lippe zur Wiederherstellung einer natürlichen
Flussdynamik

- Verbesserung der Gewässergüte in der Lippe unterhalb des Lippesees

- Entwicklung naturnaher Gewässer- und Auenstrukturen,

- Verringerung des Eintrags von Nährstoffen und Müll in den Lippesee



Weitere Links:

Lippeseeumflut StUA Lippstadt


Textquelle StUA Lippstadt








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